Bye bye, study.log!

Ich habe mich entschieden, das WordPress-Theme zu wechseln. Ich bin zwar ein großer Fan von Study.log, wollte aber aus mehreren Gründen eine Veränderung.

Eine Zeit lang habe ich mit den Artikeln Themen meiner Diss aufgearbeitet und wollte aus the restless machine sozusagen eine Version der Dissertation als Zettelkasten machen – dafür war study.log super. Zuletzt habe ich aber eher an der Diss selbst geschrieben – die musste irgendwann mal fertig werden (und ist es inzwischen). Mal sehen, was jetzt aus diesem Blog hier wird…

Study.log

Ich möchte hier kurz darauf hinweisen, dass ich mein WordPress-Theme geändert habe. Das allein wäre wohl kaum einen Eintrag wert, aber es handelt sich hier um das am MMS der Uni Hamburg entwickelte study.log Theme, das ich wirklich großartig finde. Dass ich Software mag, die nicht strikt chronologisch arbeitet, zeigt sich ja schon durch meine Vorliebe für die Musikproduktionsumgebung Ableton Live. Und jetzt kann ich auch die in diesem Blog erarbeiteten Texte in neuer Form darstellen. Ein Weblog wird weniger eine in McLuhans medialem Rückspiegel betrachtete Variante eines Tagebuchs, sondern löst sich zunehmend von seinen Vorgängerformen und wird vielleicht wirklich ein “knowledge construction tool”. Für McLuhan waren lineare Beweisführungen eh nur ein Relikt der Gutenberg-Galaxis.

Eigentlich war [und ist dies immer noch] study.log eine eigenständige Software zur Verwaltung von digitalen Medieninhalten, seit gestern gibt es eine erste offizielle Beta der WordPress-Implementation als Download. Wenn ich mich nicht irre, wird es study.log demnächst auch für nicht selbst verwaltete, sondern nur bei WordPress online eingerichtete Seiten geben. Infos dazu und den Download des Themes gibt es im study.blog.

In der Sidebar kann man zwischen klassischer, fortlaufender Blog-Ansicht und dem Docuverser umschalten.