Status: quo vadis? Zwischenstand

Dieser Beirag soll andeuten, warum es mir wichtig erscheint, Überlegungen zu virtuellen Instrumenten auf dem Fundament einer anschlussfähigen und differenzierten Epistemologie aufzubauen. Dass eine Simulation wie die virtuelle Realität in unserem Alltag und Leben eine große Rolle einnimmt, brauchen wir, denke ich, nicht groß zu diskutieren. Der Cyberspace ist mittlerweile sogar dort angekommen, wo wir ihn zunächst nicht vermuten würden. Wenn wir diese Simulationen ernst nehmen wollen, brauchen wir eine Epistemologie, die auch zu dieser Art des In-der-Welt-seins passt, das heißt: sie erklären kann. Eine realistische, ontologische Erkenntnistheorie führt meiner Meinung nach dazu, diese Wirklichkeiten zu diskreditieren. Unsere alltägliche Lebenswirklichkeit, etwa im Umgang mit Software-Seqenzern, virtuellen Instrumenten, Textverarbeitungssoftware, ganz zu schweigen von sozialen Phänomenen des Web2.0, wird derealisiert.

Wenn wir der Meinung sind, Erkenntnis bedeutet, dass wir die Dinge der Außenwelt bloß über Sinneskanäle/Inputs in unseren Kopf hineinzutun brauchen und unser Gehirn wie eine Art Leinwand funktioniert, ist die Virtualität eine Art Derivat, eine Ableitung, ein Downgrade der (Ursprungs-)Realität. Ohne, wie hier wiederum festzustellen ist, Virtualität und reale Realität ununterscheidbar machen zu wollen, kann ich diese Ansicht nicht teilen. Wenn wir auf einer phänomenalen Ebene beobachten, dass Menschen durchaus reale Erfahrungen im Umgang mit virtueller Realität machen, brauchen wir Theorien, die andere Konzeptionen unserer Erkenntnis aufweisen. Dies leistet meines Erachtens die Systemtheorie in ihrer Ausprägung nach Maturana/Luhmann. Das Wissenschaftsverständnis Maturanas ist das eines Naturwissenschaftlers. Er will (siehe die drei letzten Einträge) fundamentale Erklärungsansätzte wie den vorherrschenden Repräsentationalismus durch Erklärungsprinzipien ersetzen, die seiner Meinung nach besser in der Lage sind, Phänomene des Lebens, also aller Organismen, besser zu erklären.

Bezogen auf die oben beschriebene Derealisierungsangst bedeutet dies: Wenn wir simulierte Phänomene ernst nehmen, müssen wir fundamentale Erklärungsansätze ablehnen, die im Sinne eines erkenntnistheoretischen Realismus virtuelle Realitäten als weniger wirklich abwerten. Im Gegenzug müssen Epistemologien eingesetzt werden, die Wirklichkeit anders entstehen lassen als durch bloße Abbildung. Ein nicht wissenschaftlicher Umgang mit dem Thema würde nach Maturna bedeuten, dass Phänomene negiert, oder, in meiner Interpretation, derealisiert werden, um fundamentale Erklärungsprinzipien zu erhalten.

Wissenschaftliche Erklärungen bei Humberto R. Maturana

Nachdem zum Solipsismusvorwurf Stellung genommen wurde, soll nun wie versprochen die wissenschaftliche Methode, wie Maturana sie sieht, beschrieben werden. Ich möchte dazu wieder hauptsächlich auf Zitate zurückgreifen. Dazu noch die Anmerkung, dass ich auf der naturwissenschaftlichen Methode nicht an sich bestehe, als gäbe es keine andere Möglichkeit der Welterklärung oder -aneignung. Nochmals sei auch betont, dass “nüchterne” Naturwissenschaft die Welt nicht darstellt, wie sie wirklich ist, sie liefert uns keinen privilegierten Zugang zu Realitäten jeglicher Couleur. Diese Ansichten haben wir mit den letzten Einträgen hinter uns gelassen. Doch Maturanas Darlegungen sind so präzise wie grundlegend (sowie auch die von ihm und Francisco Varela beschriebene Autopoiesis als Merkmal des Lebendigen grundsätzlich ist), und für den Aufbau einer systematischen Sichtweise auf Phänomene der Welt somit absolut brauchbar. Da sie nicht an sich naturalistisch/biologistisch verstanden werden müssen, tragen sie überdies vielleicht zu einer Annäherung von Natur- und Geisteswissenschaften bei.

Wir Wissenschaftler betreiben Wissenschaft als Beobachter, die erklären, was sie beobachten. Als Beobachter sind wir menschliche Wesen. Wir menschlichen Wesen befinden uns bereits in der Beobachterrolle, wenn wir anfangen, unser Beobachten zu beobachten, in dem Bemühen, zu beschreiben und zu erklären, was wir tun. (Maturana, Humberto R.: Wissenschaft und Alltagsleben. Die Ontologie wissenschaftlicher Erklärungen. In: ders.: Biologie der Realität Frankfurt/Main: Suhrkamp. S.321)

Im Kern der Ausführungen Maturanas steht die Forderung, dass eine Theorie eben gerade das zu erklären habe, was sie erklären will, nichts anderes. Was Maturana in den folgenden Zitaten aussagt, ist prinzipiell, dass bislang vor allem die Naturwissenschaft nach einer Methode arbeitete, die als systematisch (durchaus auch als systemisch) zu bezeichnen ist in folgender Hinsicht: Sie macht Aussagen nur darüber, worüber sie Aussagen zu machen in der Lage ist. Darin liegt meines Erachtens die größte Schnittmenge von Wissenschaft in diesem Sinne und der Systemtheorie etwa nach Niklas Luhmann – wenn diese beiden – vor allem in ihren epistemologischen Konzepten – nicht ohnehin als nahezu deckungsgleich zu bezeichnen sind.

Naturwissenschaftler denken gewöhnlich nicht über die grundlegenden Voraussetzungen ihrer naturwissenschaftlichen Tätigkeit nach. Es ist jedoch möglich, aus der Tätigkeit moderner Naturwissenschaftler eine operationale (und das bedeutet: erfahrungsbezogene) Bestimmung dessen zu abstrahieren, was eine naturwissenschaftliche Erklärung ausmacht, und zwar in Form eines Kriteriums der Validierung der nach Auffassung der Naturwissenschaftler naturwissenschaftlichen Aussagen. Es ist außerdem möglich, dieses Kriterium der Validierung naturwissenschaftlicher Aussagen als eine Reformulierung derjenigen Verfahrensweise zu beschreiben, die gewöhnlich als die »naturwissenschaftliche« Methode bezeichnet wird. (Maturana, Humberto R.: Ontologie des Beobachtens – Die biologischen Grundlagendes Selbst-Bewußtseins und des physikalischen Bereichs der Existenz. In: ders.: Biologie der Realität. Frankfurt/Main: Suhrkamp. S.148f.)

Gerade weil Naturwissenschaft nicht als Wissenschaft mit Bezug auf eine irgendwie geartete reale Welt verstanden wird, sondern vielmehr als systematische Auseinandersetzung mit der Lebenswirklichkeit unter dem Dach einer bestimmten Systematik (der naturwissenschaftlichen Methode), kann diese interdisziplinär genutzt werden. Die Selbstbezüglichkeit der Wissenschaft wird dabei in den einleitenden Sätzen zur detaillierten Darstellung ein weiteres Mal deutlich, sie allein ist meiner Ansicht nach der wichtigste Punkt dieser Methode.

Als Naturwissenschaftler machen wir naturwissenschaftliche Aussagen. Diese Aussagen werden durch das Verfahren validiert, das wir gebrauchen, um sie zu erzeugen: durch die naturwissenschaftliche Methode. Diese Methode kann durch die folgenden Operationen dargestellt werden:

(a) Beobachtung eines Phänomens, das als zu erklärendes Problem angesehen wird;

(b) Entwicklung einer erklärenden Hypothese in Form eines deterministischen Systems, das ein Phänomen erzeugen kann, welches mit dem beobachteten Phänomen isomorph ist;

(c) Generierung eine Zustandes oder Prozesses des Systems, der entsprechend der vorgelegten Hypothese als vorhergesagtes Phänomen beobachtet werden soll;

(d) Beobachtung des so vorhergesagten Phänomens.

(Maturana, Humberto R.: Biologie der Sprache: die Epistemologie der Realität. In: ders.: Biologie der Realität. Frankfurt/Main: Suhrkamp. S.94)

Zum Solipsismusvorwurf

Nachdem der letzte Beitrag mit Maturana davon ausgegangen war, dass naturwissenschaftliche (im Grunde jegliche) Erkenntnis keine ontischen Realitäten aufdeckt, sondern vielmehr eine Welt erst hervorbringt, müssen zwei Aspekte näher betrachtet werden, bevor im Thema fortgefahren werden kann. Zum einen muss geklärt werden, was Maturana explizit mit der naturwissenschaftlichen Methode meint. Zum anderen stehen de-ontologisierte Erkenntnistheorien bisweilen unter Solipsismusverdacht (Solipsismus als die philosophische Tradition, die nur die Existenz der eigenen Innerlichkeit annimmt). Dieser Eintrag soll zu letzterem Stellung nehmen. Bei Anzenbacher findet sich folgende Formulierung, die sich auf Philosophie allgemein bezieht:

Erfahrung ist ein „Schon-sein-bei-der-Welt“. Hat Philosophie Erfahrung zum Ausgangspunkt, so ist eben dieses „Schon-sein-bei-der-Welt“ ihre Voraussetzung. Es wird zwar kritisch auf seine Bedingungen hin hinterfragt, kann jedoch nicht als Voraussetzung in Frage gestellt werden. (Anzenbacher, Arno: Einführung in die Philosophie. Freiburg: Herder. S.115)

Anzenbacher macht die Außenwelt/Realität/Welt also zum Ausgangspunkt jeglicher Erfahrung. Sie ist Voraussetzung für Erkenntnis und kann als solche nicht in Frage gestellt werden. Auch wenn dies eine prinzipiell sympathische Darstellung und das “Schon-sein-bei-der-Welt” auch eine schöne Formulierung ist, bleibt dies jedoch eine stark ontologische und in diesem Kontext unbefriedigende Lösung. Es ist und bleibt in dieser Form eine der prinzipiell unentscheidbaren Fragen Heinz von Foersters, die entschieden werden können (und müssen), gerade weil sie unentscheidbar sind. Auch bei Humberto Maturana und Francisco Varela wird das Leugnen der Realität prinzipiell und gleichsam rundheraus abgelehnt.

Auf der anderen Seite haben wir die andere Falle: ein umliegendes Milieu zu negieren in der Annahme, daß das Nervensystem in einem völligen Vakuum funktioniert, wo alles gültig und möglich ist. Das ist das Extrem der absoluten kognitiven Einsamkeit, des Solipsismus (der klassischen philosophischen Tradition, die behauptete, daß nur die eigene Innerlichkeit existiert). (Maturana, Humberto; Varela, Francisco: Der Baum der Erkenntnis. München: Goldmann. S.146)

Maturana möchte im Sinne von naturwissenschaftlichen Erklärungen Erfahrung mit Erfahrung erklären, Kognition mit Kognition (wie der letzte blog post bereits beschrieben hat, kommt die Naturwissenschaft gänzlich ohne Ontologie aus – im Gegensatz zur Philosophie, aber dazu sollte ein eigener Eintrag Stellung nehmen). Dies allein zeigt schon, dass eine fundierende, hinter den Dingen stehende Realität jegliche Aussagekraft und argumentative Relevanz verliert. Eine “aufgesetzte” Feststellung wie die oben zitierte ist für eine systemtheoretische Darstellung (denn auch Maturanas Konzepte sind am Begriff des Systems ausgerichtet) eine im Grunde überflüssige, wenngleich verständliche Reflexhandlung auf den Solipsismusvorwurf.

In der Systemtheorie nach Niklas Luhmann finden wir ganz ähnliche Ansichten: Hier kommt eine “wirkliche Welt” in der Unterscheidung System/Umwelt zunächst vor – und verschwindet daraufhin sofort wieder. Die unerkannt bleibende Realität bildet die Voraussetzung für das Zustandekommen des Systems, das fortan aber immer (hier nimmt Luhmann Bezug auf George Spencer Brown) auf der Innenseite, der Systemseite operiert und niemals nach außen gelangen kann. Christian Schuldt hält in seinen Zusammenfassungen zu Luhmanns Systemtheorie fest:

Systeme sind immer nur Systeme in Differenz zu einer Umwelt: ohne Umwelt kein System. (Schuldt, Christian: Systemtheorie. Hamburg: Europäische Verlagsanstalt. S.9)

Luhmann selbst dazu:

Es gibt eine Außenwelt, was sich schon daraus ergibt, daß das Erkennen als selbstgetätigte Operation überhaupt durchgeführt werden kann; aber wir haben keinen unmittelbaren Zugang zu ihr. Das Erkennen kann nicht ohne Erkennen zur Außenwelt kommen. Es ist, mit anderen Worten, Erkennen nur als selbstreferentieller Prozeß. Das Erkennen kann nur sich selber erkennen, obwohl es, gleichsam aus den Augenwinkeln, noch feststellen kann, daß eben dies nur möglich ist, wenn es mehr gibt als nur dies. Das Erkennen hat es mit einer unbekannt bleibenden Außenwelt zu tun, und es muß folglich lernen, zu sehen, daß es nicht sehen kann, was es nicht sehen kann. (Luhmann, Niklas: Das Erkenntnisprogramm des Konstruktivismus und die unbekannt bleibende Realität. In: ders.: Soziologische Aufklärung. Konstruktivistische Perspektiven. Wiesbaden: VS. S.32)

Damit dürfte zum Solipsismusvorwurf das Wesentliche gesagt sein. Im nächsten Beitrag soll es um eine genauere Darstellung von Maturanas Vorstellungen zu naturwissenschaftlichen Theorien gehen.

Realität und naturwissenschaftliche Erklärungen

Ich möchte im Laufe dieses Blogs eine epistemologische Annäherung an virtuelle Instrumente versuchen und mit diesem Beitrag eine Art Serie beginnen (in letzter Zeit waren die Beiträge etwas ungeordnet). Mich interessiert, was Virtualität sein könnte und in welchem Verhältnis sie zur einer wie auch immer gearteten Realität steht. Das Oxymoron virtuelle Realität (VR) legt ja den Schluss nahe, es gebe eine Realität, die in der Virtualität simuliert wird, also ihr Abbild findet. Es erscheint mir dabei nicht zielführend, das alltagssprachliche Gebilde VR bloß analytisch hin und her zu drehen, bis eine einigermaßen stimmige/richtige Lösung für eine Interpretation gefunden ist. Auch eine Umbenennung (z.B. Cyberspace als durchaus geeignetere Alternative) kann tiefergehende Fragen nicht beantworten.

Ich möchte zunächst einen fundierten Realitätsbegriff erarbeiten, auf dem dann auch Überlegungen zur Virtualität Halt gewinnen. Dabei beziehe ich mich grundlegend auf Konzeptionen des chilenischen Neurophilosophen Humberto Maturana. Ich finde Maturanas Realitätskonzeptionen ausgezeichnet, weil sie naturwissenschaftliche Erklärungen sind. Maturana ist in Deutschland zu einem Gutteil bekannt, weil Niklas Luhmann in seinen systemtheoretischen Werken Maturanas Konzept der “Autopoiese” (Zusammen mit Francisco Varela, siehe: Maturana, Humberto, Varela, Franciso: Der Baum der Erkenntnis. München: Goldmann) als Merkmal lebender Systeme übernommen und über die von den Autoren geduldeten Grenzen hinweg ausgedehnt hat. Übrigens ist auch Maturanas Werk am Begriff des Systems ausgerichtet (ein Vergleich über Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei Maturana und Luhmann wäre hochinteressant). Ich möchte naturwissenschaftliche Erklärungen der Realität verwenden, weil Naturwissenschaft gänzlich ohne Ontologie auskommt. Dies klingt zunächst ungewöhnlich, da Naturwissenschaften allgemein ja als Quelle “harter Fakten” oder “objektiven Wissens” gelten. Maturana hingegen deutet diese “harten Fakten” anders: Für ihn erklärt die Wissenschaft Erfahrung mit Erfahrung (ein Paradox, dass es auszuhalten gilt), für die es keine a priori gültigen Prinzipien braucht. Entscheidend ist allein die Bewahrung von Kohärenzen der Erfahrung. In der Systemtheorie nach Luhmann hieße es an dieser Stelle wahrscheinlich: Wissenschaft operiert mit der Unterscheidung wahr/unwahr. Für diese Unterscheidung ist keine Ontologie erforderlich (hier dürften dann wiederum Vertreter der Evolutionären Erkenntnistheorie widersprechen…). Maturana hingegen stellt fest:

Naturwissenschaftliche Aussagen sind konsensuelle Aussagen, die nur in der Gemeinschaft der Standardbeobachter gültig sind, die sie erzeugt; Naturwissenschaft als der Bereich naturwissenschaftlicher Aussagen bedarf keiner unabhängigen objektiven Realität, noch auch enthüllt sie eine solche (Maturana, Humberto R.: Ontologie des Beobachtens. Die biologischen Grundlagen des Selbst-Bewußtseins und des physikalischen Bereichs der Existenz. S.152. In: ders.: Biologie der Realität. Frankfurt/Main: Suhrkamp)

Ganz gemäß seiner Ansicht, die grundlegende Operation, die wir als Beobachter ausführen können, sei die Unterscheidung, die somit unterschiedene Phänomene erst erzeugt, deckt Wissenschaft – auch Naturwissenschaft – eine oder die Welt nicht auf, sie bringt sie vielmehr erst hervor. Interessanterweise taucht meines Wissens in “Biologie der Realität” der Name George Spencer-Brown nicht auf (!).

Die Naturwissenschaft ist kein Verfahren, eine eigenständige Realität zu enthüllen. Sie ist vielmehr ein Verfahren, eine besondere Realität hervorzubringen, die an die Bedingungen gebunden ist, welche den Beobachter als Menschen konstituieren (ebd.)

Maturana legt an verschiedenen Stellen Kriterien der Validierung naturwissenschaftlicher Erfahrung dar (in Abgrenzung zu philosophischen Konzeptionen). Das aber sollte Inhalt eines eigenständigen Eintrags werden. Auch eine Positionierung zum Solipsismus-Vorwurf, der nach der Zitation der beiden Textstellen im Raum stehen dürfte, ist sinnvoll.

Fazit: 

Die Zitate Maturanas deuten eigentlich schon an, in welche Richtung sich die Realitätskonzeptionen entwickeln werden: Es gibt keine in irgendeiner Form zu erkennende Realität, keine frei zu legenden, ontischen Wirklichkeiten. Ist also möglicherweise alles irgendwie virtuell? Kann sein. Bloß: diese “lässig-postmoderne” (Jörissen, Benjamin: Beobachtungen der Realität. Die Frage nach der Wirklichkeit im Zeitalter der Neuen Medien. Bielefeld: Transcript. Rückseite/Klappentext) Haltung führt zu keiner befriedigenden Lösung. Denn das, was mit dieser Unterscheidung verdeckt wird, ist ja gerade das spezifische virtueller Welten.

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