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	<description>Blog für Musik- und Medientheorie</description>
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		<title>Virtuelle vs. &#8220;echte&#8221; Fader</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 09:20:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arne</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Behringer]]></category>
		<category><![CDATA[Derealisierungsangst]]></category>
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		<description><![CDATA[

Irgendwann gibt es einen Nachfolger zum BCF2000 (USB Mischpult-Controller für diverse Musiksoftware), aber damit der Werbetext als eindrucksvolles Beispiel der Derealisierungsangst nicht verloren geht, möchte ich ihn hier zitieren. Dabei soll nicht der Eindruck entstehen, ich würde mich hier über das Gerät lustig machen &#8211; ich benutze es seit geraumer Zeit immer mal wieder gern. Mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">
<p><a href="http://www.therestlessmachine.de/wp-content/uploads/2010/03/Studiobilder10.jpg"><img class="size-medium wp-image-516 alignnone" title="BCF2000" src="http://www.therestlessmachine.de/wp-content/uploads/2010/03/Studiobilder10-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Irgendwann gibt es einen Nachfolger zum BCF2000 (USB Mischpult-Controller für diverse Musiksoftware), aber damit der Werbetext als eindrucksvolles Beispiel der Derealisierungsangst nicht verloren geht, möchte ich ihn hier zitieren. Dabei soll nicht der Eindruck entstehen, ich würde mich hier über das Gerät lustig machen &#8211; ich benutze es seit geraumer Zeit immer mal wieder gern. Mit seinen Motorfadern ist es als Schnittstelle zwischen virtueller und &#8220;physikalischer&#8221; Welt ein Ein- und Ausgabegerät zugleich &#8211; in Prä-Touchscreen Zeiten bei musikalischen Interfaces nicht unbedingt die Regel.</p>
<blockquote><p>Die umwerfende B-CONTROL-Serie vereint die schier grenzenlose Vielseitigkeit von Audio Software mit dem Gefühl, das nur echte Regler und Fader vermitteln können. Sie bekommen endlich die Möglichkeit, mit Hilfe von echten Fadern und Reglern Programme wie z. B. Cubase®, Cakewalk® und Logic Audio® zu steuern. Von nun an kann am Computer intuitiv Musik gemacht und produziert werden – und nicht mehr abstrakt. <a href="http://www.thomann.de/de/behringer_bcf_2000.htm" target="_blank">http://www.thomann.de/de/behringer_bcf_2000.htm</a>, Zugriff am 13.3.2010</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Hier wird zweimal implizit der Dualismus virtuell (Software)/echt angesprochen, als gäbe es eine (medienexterne) Realität, auf die mit Fingern gezeigt werden könnte. Natürlich soll mit einem solchen Text ein Produkt verkauft werden, und das machen die Texter mit ihren Schein/Sein, oder Bild/Wirklichkeit Dualismen schon ganz gut so. Ontologie in der Werbung &#8211; das wäre doch mal ein Thema für eine Diss. Anybody?</p>
<p style="text-align: justify;">P.S. Leider habe ich seinerzeit keine Bilder von Tobias Rebers Installation: &#8220;Faderboxing - Solo für erweiterte Faderbox&#8221; gemacht, die er im Rahmen des <a href="http://www.medien-kunst.ch/media/material/Forschung/KOK%20Symposium%20Programm.pdf" target="_blank">Symposiums &#8220;Klang ohne Körper&#8221;</a> an der HdK Bern gezeigt hat. Hier diente das BCF2000 als &#8220;Outerface&#8221;, das mit seinen motorisierten Fadern Musik machte. Vielleicht kann ich das irgendwie nachreichen.</p>
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		<title>MeMCA Köln</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 18:03:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe bei den Blogpiloten einen kurzen Bericht der Konferenz &#8220;Mediality of Music Cognition and Aisthesis” vom 19.-20.2.2010 an der Universität Köln veröffentlicht, dort habe ich am 19.2. einen Vortrag gehalten. Hier findet sich der Artikel.

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe bei den <a href="http://blogpiloten.de" target="_blank">Blogpiloten</a> einen kurzen Bericht der Konferenz &#8220;Mediality of Music Cognition and Aisthesis” vom 19.-20.2.2010 an der Universität Köln veröffentlicht, dort habe ich am 19.2. einen Vortrag gehalten. <a href="http://www.blogpiloten.de/2010/03/01/memca-2010-medialitat-und-musik/" target="_self">Hier findet sich der Artikel</a>.</p>
<p><a href="http://www.therestlessmachine.de/wp-content/uploads/2010/03/memca_wecker.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-512" title="fünf_nach_halb_zwölf Foto: M. Harenberg" src="http://www.therestlessmachine.de/wp-content/uploads/2010/03/memca_wecker-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
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		<title>Fachgruppentreffen Berlin vs. Educamp HH</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 11:07:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe auf dem Fachgruppentreffen der Systematischen Musikwissenschaft, diesmal an der TU Berlin, am vorletzten Wochenende erstmals mein Dissertationsprojekt vorgestellt. Auch wenn solche Treffen sehr viel Vorbereitungszeit in Anspruch nehmen, kann ich vom jetzigen Zeitpunkt nur sagen, dass es tatsächlich fachlich weiter bringt, aus mehreren Gründen. Erstens muss man sein Thema auf den Punkt (knappe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich habe auf dem Fachgruppentreffen der Systematischen Musikwissenschaft, diesmal an der TU Berlin, am vorletzten Wochenende erstmals mein Dissertationsprojekt vorgestellt. Auch wenn solche Treffen sehr viel Vorbereitungszeit in Anspruch nehmen, kann ich vom jetzigen Zeitpunkt nur sagen, dass es tatsächlich fachlich weiter bringt, aus mehreren Gründen. Erstens muss man sein Thema auf den Punkt (knappe 20min) bringen und kann so seinen Fokus auf die Kernpunkte oder gegebenenfalls Kernprobleme ausrichten. Zweitens gibt es &#8211; wie auch in meinem Fall &#8211; wertvolles Feedback. Diesmal war dafür vor allem Elena Ungeheuer verantwortlich, die bemerkt hat, dass meine Ausführungen an der ein oder anderen Stelle noch nicht ganz so de-ontologisiert sind, wie ich das gerne hätte.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber eine Überlegung kam hinzu, die auch mit dem Hamburger Educamp vom 5.-6.2.2010 zu tun hatte, genauer die dort relativ intensiv diskutierte Spaltung der Gesellschaft in digital natives, digital immigrants etc., wie immer mit dem starken Fokus auf das Web2.0, beziehungsweise das Internet generell. Vielleicht kann ich dies ja irgendwie für mein Thema nutzbar machen. Was eigentlich heißt diese Spaltung &#8211; so sie denn überhaupt pauschal vorhanden ist, für den Kontext der virtuellen Instrumente? Ich bewege mich hier allerdings tendenziell weg von der Unterscheidung native/immigrant hin zur Unterscheidung digital/analog und verallgemeinere weit mehr:</p>
<p style="text-align: justify;">Die ganze Zurückweisung traditioneller Unterscheidungen wie Sein/Schein, Subjekt/Objekt, real/virtuell resultiert, wenn ich meine eigenen Beobachtungen beobachte und zumindest versuche, mich von außen zu betrachten (auch Beobachtungen 2. Ordnung bleiben letztlich Beobachtungen 1. Ordnung) aus einer gewissen Abwehrhaltung einer &#8220;Form von Generation&#8221;, die wichtige und durchaus zentrale virtuelle Instanzen ihres täglichen Lebens nicht mit traditionellen Dichotomien &#8220;entwirklicht&#8221; sehen will. Generation ist natürlich auch nicht viel besser als &#8220;digital natives&#8221; und zielt auch eher auf Exklusion. Besonders, wenn die Alterszusammensetzung sehr gemischt ist, wie auf besagtem Hamburger Educamp, gibt es zurecht Proteste.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn die Unterstellung einer &#8220;Entwirklichung&#8221; als reflexhafte Strategie auf neue technologische Entwicklungen, und somit als historische Konstante entlang von Medienumbrüchen verstanden werden könnte, ist letztlich hier die wichtige Unterscheidung zu finden. Vielmehr als um eine pauschalisierte Form von Generation geht es hier um eine Geisteshaltung, die in verschiedenen Altersstufen &#8211; das mag wohl sein &#8211; unterschiedlich stark zum Tragen kommt. Aber die Geisteshaltung und nicht die Generation ist es, die hier den Unterschied macht.</p>
<p style="text-align: justify;">Führt das neue Medium fort von einer ontologischen oder normativen Wirklichkeit, oder ist es nur ein weiterer kultureller Weltentwurf, der, wie McLuhan es formulierte, nicht auf neue Wege mit einer alten Realität verbindet, sondern diese auch selbst ist? Derealisierungsangst als Strategie wird anschaulich von Werner Faulstich beschrieben und &#8211; ein wenig konventioneller als ich das hier in einer relativ polemischen Weise tue &#8211; schlicht als Kulturschock bezeichnet. Beispiel Fernsehen:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Das Fernsehen erschien als &#8220;Droge im Wohnzimmer&#8221;. Kurzzitate: &#8220;Nicht anders als der Alkohol gestattet auch das Fernsehen dem Zuschauer, die wirkliche Welt auszulöschen und in einen angenehmen und passiven psychischen Zustand zu versinken&#8221; (Faulstich, Werner (1997): &#8220;&#8221;Jetzt geht die Welt zugrunde &#8230;&#8221; &#8220;Kulturschocks&#8221; und Medien-Geschichte: Vom antiken Theater bis zu Multimedia&#8221;, in: Ludes, Peter; Werner, Andreas (Hrsg.): <em>Multimedia</em>-<em>Kommunikation</em>, Opladen: Westdeutscher Verlag. S. 27)</p>
</blockquote>
<div style="text-align: justify;"><span style="font-family: Verdana, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, serif; font-size: small;"><br />
</span></div>
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		<title>Educamp &#8211; Podiumsdiskussion/Fishbowl</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 11:18:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Über meine Teilnahme am Educamp in Hamburg hatte ich ja berichtet. Mein Beitrag wurde aufgezeichnet und wahrscheinlich bald hier präsentiert, auch wenn die Thematik vielleicht ein wenig auf die Teilnehmerschaft des Educamps zugeschnitten war und für Musikwissenschaftler nicht unbedingt die großen neuen Erkenntnisse bringen dürfte.
Hier eingebettet findet sich eine im Vorfeld und im Nachhinein viel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="visibility: hidden; width: 0px; height: 0px;" src="http://counters.gigya.com/wildfire/IMP/CXNID=2000002.0NXC/bT*xJmx*PTEyNjU2MjY2NzYyODUmcHQ9MTI2NTYyNjY3OTQ*NSZwPTI5Nzg2MSZkPSZnPTEmbz*2MjNkNTk5Mjk2Mzk*YjUxODc*/NGRlMTQ5YmY2ZTM1OSZvZj*w.gif" border="0" alt="" width="0" height="0" /></p>
<p style="text-align: justify;">Über meine Teilnahme am <a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/educamp/">Educamp</a> in Hamburg hatte ich ja berichtet. Mein Beitrag wurde aufgezeichnet und wahrscheinlich bald hier präsentiert, auch wenn die Thematik vielleicht ein wenig auf die Teilnehmerschaft des Educamps zugeschnitten war und für Musikwissenschaftler nicht unbedingt die großen neuen Erkenntnisse bringen dürfte.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier eingebettet findet sich eine im Vorfeld und im Nachhinein viel diskutierte Podiumsdiskussion über das Internet als Bildungsraum, wobei für mich die Frage, ob das Internet überhaupt als Raum gesehen werden kann, im Zentrum des Interesses stand. Wenn es ein Raum ist, kann es dann etwas anderes als ein Bildungsraum sein? Die Kameraführung habe ich übernommen, wofür man mir bestimmt in der nächsten Zeit den ein oder anderen renomierten Filmpreis verleihen wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Es diskutieren (und performen an einer bestimmten Stelle): Benjamin Jörissen, Lisa Rosa, Petra Grell, Rolf Schulmeister und das Publikum, moderiert von Christina Schwalbe.</p>
<p><object id="zlp1265550495675" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="wmode" value="window" /><param name="flashvars" value="screenName=undefined&amp;streamId=comeniusec10hh%2F6fc2e639%2D9581%2D493f%2D99f3%2D56d883dc0459&amp;locale=de_DE&amp;bId=338141&amp;playerIconUrl=undefined&amp;playerEmbedLogoUrl=undefined&amp;bTitle=Diskussionsrunde%20%E2%80%9CDas%20Internet%20%E2%80%93%20ein%20Bildungsraum%3F%E2%80%9D%20ec10hh&amp;companyId=10097&amp;start=231" /><param name="src" value="http://embed.zaplive.tv/zaplive-player/flash/embeddedZaplivePlayer.swf" /><param name="name" value="zlp1265550495675" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="zlp1265550495675" type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" src="http://embed.zaplive.tv/zaplive-player/flash/embeddedZaplivePlayer.swf" name="zlp1265550495675" flashvars="screenName=undefined&amp;streamId=comeniusec10hh%2F6fc2e639%2D9581%2D493f%2D99f3%2D56d883dc0459&amp;locale=de_DE&amp;bId=338141&amp;playerIconUrl=undefined&amp;playerEmbedLogoUrl=undefined&amp;bTitle=Diskussionsrunde%20%E2%80%9CDas%20Internet%20%E2%80%93%20ein%20Bildungsraum%3F%E2%80%9D%20ec10hh&amp;companyId=10097&amp;start=231" wmode="window" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Neue Instrumentenkunde? Educamp 2010 HH</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 09:24:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Freitag und Samstag findet das Educamp 2010 in Hamburg statt, ich werde einen kleine Session zur neueren Instrumentenkunde machen und zwei Interfaces dabei haben, einmal den Jazzmutant &#8220;Lemur&#8221; und die Percussa &#8220;Audiocubes&#8221;. Mein Slot wird &#8220;Hands on&#8221; sein, siehe Planung.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.therestlessmachine.de/wp-content/uploads/2010/02/ec_logo2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-503" title="ec_logo2" src="http://www.therestlessmachine.de/wp-content/uploads/2010/02/ec_logo2.jpg" alt="" width="216" height="56" /></a>Am Freitag und Samstag findet das Educamp 2010 in Hamburg statt, ich werde einen kleine Session zur neueren Instrumentenkunde machen und zwei Interfaces dabei haben, einmal den Jazzmutant &#8220;Lemur&#8221; und die Percussa &#8220;Audiocubes&#8221;. Mein Slot wird &#8220;Hands on&#8221; sein, <a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/educamp/2009/10/15/zur-idee-des-educamp-in-hamburg/" target="_blank">siehe Planung</a>.</p>
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		<title>Definition: Virtuell</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 11:35:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin kürzlich auf einen sehr guten Überblicksartikel zur Virtualität gestoßen, verfasst 2008 von Johannes Fromme (Fromme, Johannes: &#8220;Virtuelle Welten und Cyberspace&#8221;; in: Gross/Marotzki/Sander (2008): Internet &#8211; Bildung &#8211; Gemeinschaft, Wiesbaden: VS.). Der Autor zitiert eine Definition von Charles S. Peirce. Die ursprünglich in einem Dictionary veröffentlichte Definition ist von Karl-Otto Apel, Herausgeber der Schrift [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich bin kürzlich auf einen sehr guten Überblicksartikel zur Virtualität gestoßen, verfasst 2008 von Johannes Fromme (Fromme, Johannes: &#8220;Virtuelle Welten und Cyberspace&#8221;; in: Gross/Marotzki/Sander (2008): <em>Internet &#8211; Bildung &#8211; Gemeinschaft</em>, Wiesbaden: VS.). Der Autor zitiert eine Definition von Charles S. Peirce. Die ursprünglich in einem Dictionary veröffentlichte Definition ist von Karl-Otto Apel, Herausgeber der Schrift von Peirce, in einer Fußnote ins unten zitierte Buch aufgenommen worden. Definitionen von &#8220;virtuell&#8221; haben allgemein den Hang, in Richtung &#8220;scheinbar&#8221; oder &#8220;potenziell&#8221; zu tendieren. Das Virtuelle trage in sich alle &#8220;Voraussetzungen zu seiner Verwirklichung&#8221;, etc. Diese Definitionen sind aus der heutigen musikalischen Praxis heraus eigentlich abzulehnen. Begriffe wie &#8220;scheinbar&#8221;, die traditionelle und höchst problematische Dualismen andeuten, führen tendenziell zur Derealisierung virtueller Welten (wie hier schon mehrfach betont wurde). Insbesondere &#8220;potenziell&#8221; wird in der folgenden Definition aufgegriffen.</p>
<blockquote><p><!--StartFragment-->Ein virtuelles X (wobei X ein allgemeiner Begriff ist) ist etwas, das zwar kein X ist, aber die Wirksamkeit (virtus) eines X hat. Das ist die richtige Bedeutung des Wortes, es wurde jedoch weitgehend mit &gt;potentiell&lt; verwechselt, was beinahe sein Gegenteil ist. Denn das potentielle X hat die Natur eines X, hat aber keinerlei tatsächliche Wirksamkeit. (Peirce, Charles S.: &#8220;Schriften 1: Zur Entstehung des Pragmatismus&#8221;, S. 228)</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Die beobachtete Wirksamkeit virtueller Phänomene &#8211; etwa virtueller Klangkörper &#8211; wird von dieser Definition getragen. Dies ist für mich die beste Definition, die ich kenne.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Vortragshinweis &amp; Stand der Dinge</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 12:31:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[EduCamp]]></category>
		<category><![CDATA[ZePrOs]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Zeit gibt es wenig inhaltliche Beiträge, was mehrere Gründe hat. Zum einen fange ich gerade an, mich auf musikwissenschaftlichen Konferenzen mit Beiträgen zu bewerben, schreibe also hauptsächlich Zusammenfassungen, Abstracts und so weiter. Das nimmt viel Zeit in Anspruch, weil ich noch nicht so geübt darin bin. Zusätzlich zur Dissertation und diesen speziellen Texten an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Zur Zeit gibt es wenig inhaltliche Beiträge, was mehrere Gründe hat. Zum einen fange ich gerade an, mich auf musikwissenschaftlichen Konferenzen mit Beiträgen zu bewerben, schreibe also hauptsächlich Zusammenfassungen, Abstracts und so weiter. Das nimmt viel Zeit in Anspruch, weil ich noch nicht so geübt darin bin. Zusätzlich zur Dissertation und diesen speziellen Texten an tatsächlich inhaltlichen Blogeinträgen zu arbeiten und nicht nur ein paar Links zu streuen, schaffe ich nicht oder habe nicht die nötige Disziplin. Andererseits sind Konferenzen und Vortragssituationen sicherlich eine ziemlich gute Übung, seine Themen darzustellen, zu gliedern und verständlich rüberzubringen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zweitens arbeite ich gerade am Aufbau eines <a href="http://www.blogs.uni-osnabrueck.de/zepros/" target="_blank">Blogs für das Zentrum für Promovierende (ZePrOs)</a> der Universität Osnabrück mit. Das Blog entstand unter anderem durch meine Initiative. Ich finde, Informationen wie Vortragsmitschnitte unserer Universität und ähnliches sollten in einer einfach zu gestaltenden, leicht zu findenden und vielleicht auch zeitgemäßen Form präsentiert werden. Vielleicht kommt ja auch die ein oder adere Diskussion über wichtige Themen in Gang. Über die Frage, welche Rolle die Universität im Prozess der Promotion spielen kann oder soll, verfasse ich gerade einen Blogeintrag auf dieser Seite hier, der lässt aber noch ein wenig auf sich warten.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Februar werde ich wahrscheinlich drei Beiträge zu verschiedenen Konferenzen beisteuern, unter anderem beim <a href="http://educamp.mixxt.de/" target="_blank">EduCamp in Hamburg</a> vom 5.-6. 2. 2010 und auf der Konferenz <a href="http://www.musikforschung.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=111:februar-2010&amp;catid=1:tagungen-a-kongresse&amp;Itemid=10" target="_blank">Mediality of Music Cognition and Aisthesis (MeMCA)</a> vom 19.-20. 2. 2010 in Köln. Die Teilnahme an einer dritten Konferenz steht noch nicht ganz fest.</p>
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		<title>Elena Ungeheuer: Musik als intermediale Kunst</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 09:17:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Elena Ungeheuer]]></category>
		<category><![CDATA[Intermedialität]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Harenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin vor ein paar Tagen auf einen Podcast mit einem Vortag von Prof. Elena Ungeheuer gestoßen. Wie sich zeigt, ist der systemtheoretische Medienbegriff in der systematischen Musikwissenschaft verbreiteter, als ich vielleicht gedacht habe. Anmoderiert wird das ganze übrigens von Michael Harenberg, der in diesem Blog schon das ein oder andere Mal aufgetaucht ist.
Es ist schön, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich bin vor ein paar Tagen auf einen Podcast mit einem Vortag von <a href="http://www.musikwissenschaft.tu-berlin.de/menue/mitarbeiterinnen/professorinnen/prof_dr_elena_ungeheuer/" target="_blank">Prof. Elena Ungeheuer</a> gestoßen. Wie sich zeigt, ist der systemtheoretische Medienbegriff in der systematischen Musikwissenschaft verbreiteter, als ich vielleicht gedacht habe. Anmoderiert wird das ganze übrigens von Michael Harenberg, der in diesem Blog schon das ein oder andere Mal aufgetaucht ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist schön, in den Weiten des Netzes immer mal wieder auf Personen zu stoßen, die man kennt und schätzt. Elena Ungeheuer und Michael Harenberg gehören außerdem zu den Leuten, die man im Auge behalten sollte&#8230;</p>
<p>Hier der Link zum Artikel:</p>
<p><a href="http://www.podcast.de/episode/798797/Elena_Ungeheuer:_Musik_als_intermediale_Kunst" target="_blank">http://www.podcast.de/episode/798797/Elena_Ungeheuer:_Musik_als_intermediale_Kunst</a></p>
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		<title>Derealisierungsangst als syllogistischer Fehlschluss</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 19:24:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Virtualisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Derealisierungsangst]]></category>
		<category><![CDATA[Realität]]></category>
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		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich wollte schon seit längerer Zeit auf einen Blogeintrag von Sebastian hinweisen, der aus einer kurzen Twitter-Konversation mit mir entstanden ist. Es ging um Probleme, die auftreten, wenn man eine neue Unterscheidung, hier: real/virtuell, mit althergebrachten Unterscheidungen, etwa real/fiktiv vergleicht und dann in einem syllogistischen Fehlschluss Fiktion mit Virtualität in Verbindung bringt und/oder gleichsetzt. Sebastian [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich wollte schon seit längerer Zeit auf einen Blogeintrag von Sebastian hinweisen, der aus einer kurzen <a href="http://twitter.com/jon_gilb/status/4520225696" target="_blank">Twitter</a>-Konversation mit mir entstanden ist. Es ging um Probleme, die auftreten, wenn man eine neue Unterscheidung, hier: real/virtuell, mit althergebrachten Unterscheidungen, etwa real/fiktiv vergleicht und dann in einem syllogistischen Fehlschluss Fiktion mit Virtualität in Verbindung bringt und/oder gleichsetzt. Sebastian hat meinen Derealisierungs-Kompaktbegriff in eine etwas ausführlichere und anschaulichere Form gebracht und für einen philosophisch stringenteren Hintergrund gesorgt.</p>
<p><a href="http://autopoiet.de/post/201628226/quaternioterminorum" target="_blank">Hier findet sich der Eintrag.</a></p>
<p style="text-align: justify;">Die Bezeichnung &#8220;Virtuelle Realität&#8221; ist eine neue Bezeichnung, und als solche erzeugt sie eine grundsätzlich neue zweite Seite der Unterscheidung. Die Realität, die wir in Kontrast zur Virtuellen Realität als <em>Real Life</em> bezeichnen, ist ein neues Phänomen. Wir müssen sie neu erklären und Begriffe für etwas finden, das zuvor unerklärt geblieben ist.</p>
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		<title>Promotion 2.0: Kommunikation und (Selbst-)Präsentation im Zeitalter von Google</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 15:37:33 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Promotion]]></category>
		<category><![CDATA[UOS]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor kurzem gab es einen interessanten Vortag am ZePrOs, dem Zentrum für Promovierende an der Universität Osnabrück. Cornelius Puschmann referierte über Wissenschaft im Web2.0.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem gab es einen interessanten Vortag am ZePrOs, dem Zentrum für Promovierende an der Universität Osnabrück. Cornelius Puschmann referierte über Wissenschaft im Web2.0.</p>
<p><embed src="http://www.wtv.uni-osnabrueck.de/wp-content/plugins/video/wpp.swf?guid=BvW7Fjxc" type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="320" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></p>
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