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	<title>Comments for the restless machine</title>
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	<description>Blog für Musik- und Medientheorie</description>
	<lastBuildDate>Tue, 23 Feb 2010 13:54:59 +0000</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>Comment on Wann legt ihr denn auf? Gedanken zur Laptopmusikkultur by Drehmoment revisited &#171; Sample Park Records</title>
		<link>http://www.therestlessmachine.de/?p=403&#038;cpage=1#comment-249</link>
		<dc:creator>Drehmoment revisited &#171; Sample Park Records</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 13:54:59 +0000</pubDate>
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		<description>[...] zu den Überlegungen waren Eindrücke der Drehmoment Party, bei der Jitter aufgetreten war. Hier geht es direkt zum Eintrag.  September 3rd, 2009 &#124; Category: [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] zu den Überlegungen waren Eindrücke der Drehmoment Party, bei der Jitter aufgetreten war. Hier geht es direkt zum Eintrag.  September 3rd, 2009 | Category: [...]</p>
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		<title>Comment on Wann legt ihr denn auf? Gedanken zur Laptopmusikkultur by Sushi</title>
		<link>http://www.therestlessmachine.de/?p=403&#038;cpage=1#comment-248</link>
		<dc:creator>Sushi</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 10:58:04 +0000</pubDate>
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		<description>Interessante Gedanken, auch ich bin oft schon in solche Situationen geraten, gerade wenn es um live gespielte elektronische Musik geht.
Es gibt da den Gedanken, dass ein DJ ein Plattenspielerspieler ist, somit das Abspielmedium als Instrument betrachtet wird.
Ich für meinen Teil unterscheide aber strickt nach Konsumenten und Produzenten, ist etwas gekauft, und wird es verwurstelt, abgespielt, gemixt etc. ist dies reiner Konsum, da es am Grundgedanken des Produzierten nichts elementar Ändert, sonder nur etwas rummodeliert.
Ein DJ selektiert nur das zu Konsumierende, ein Musiker aber produziert es, egal ob mit Laptop, Blockflöte oder Wassereimer.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interessante Gedanken, auch ich bin oft schon in solche Situationen geraten, gerade wenn es um live gespielte elektronische Musik geht.<br />
Es gibt da den Gedanken, dass ein DJ ein Plattenspielerspieler ist, somit das Abspielmedium als Instrument betrachtet wird.<br />
Ich für meinen Teil unterscheide aber strickt nach Konsumenten und Produzenten, ist etwas gekauft, und wird es verwurstelt, abgespielt, gemixt etc. ist dies reiner Konsum, da es am Grundgedanken des Produzierten nichts elementar Ändert, sonder nur etwas rummodeliert.<br />
Ein DJ selektiert nur das zu Konsumierende, ein Musiker aber produziert es, egal ob mit Laptop, Blockflöte oder Wassereimer.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on Definition: Virtuell by admin</title>
		<link>http://www.therestlessmachine.de/?p=471&#038;cpage=1#comment-247</link>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 08:21:08 +0000</pubDate>
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		<description>Die Frage danach, ob diese Definition ausreichend ist, ist natürlich gerechtfertigt. Ich bin aber - und da sind wir uns ja einig - nicht der Meinung, dass es für das neue Phänomen virtueller Realitäten durch die Kombination mit &quot;ehrwürdigen&quot; Kategorien wie Virtualität oder Realität restlos glücklich machende Definitionen geben wird. Kurz: die neue Technologie ist nicht die Inkarnation des Virtuellen, wie es in der Literatur seit Dekaden vorkommt. Die Definition ist für mich aber die tatsächlich beste, weil sie den Musiker nicht mit &quot;potenziellen&quot; Klangkörpern agieren lässt. Zunächst ist dies nur die für mich passendste Definition. Und das ist wahrscheinlich &quot;as good as it gets&quot;.

Außerdem braucht es tatsächlich eine Präzisierung, wie genau dieses &quot;virtuelle X&quot; verstanden werden will. Fromme hat dies in seinem Artikel auch bemerkt und versucht mit einer Anmerkung, dem prinzipiell wieder entstehenden Realismus entgegenzutreten:

&lt;blockquote&gt;Wenn etwas die gleiche tatsächliche Wirksamkeit wie etwas anderes haben muss, um als virtuell bezeichnet werden zu können, dann könnte dies zu der Annahme verleiten, das Virtuelle zeichne sich dadurch aus, dass es nicht &quot;real&quot; sei, aber dennoch die gleiche Wirkung habe wie etwas &quot;Reales&quot;. Diese Lesart führt meiner Ansicht nach aber in die Irre, denn X fungiert im obigen Zitat als allgemeiner Relationsbegriff und nicht als Platzhalter für einen (im ontologischen Sinne) &quot;realen&quot; Gegenstand. (Fromme, Johannes: “Virtuelle Welten und Cyberspace”; in: Gross/Marotzki/Sander (2008): Internet – Bildung – Gemeinschaft, Wiesbaden: VS; S. 182)&lt;/blockquote&gt;


Direkt anschließend:


&lt;blockquote&gt;Der Bezugspunkt X wird nicht einer ursprünglichen Wirklichkeit zugeordnet, sondern kann verschiedenen Erfahrungswelten angehören. Das Virtuelle wird also nicht kategorial von einem Realen abgegrenzt, sondern relational in einem plural gedachten Gefüge von Welten bestimmt. (ebd.)&lt;/blockquote&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage danach, ob diese Definition ausreichend ist, ist natürlich gerechtfertigt. Ich bin aber &#8211; und da sind wir uns ja einig &#8211; nicht der Meinung, dass es für das neue Phänomen virtueller Realitäten durch die Kombination mit &#8220;ehrwürdigen&#8221; Kategorien wie Virtualität oder Realität restlos glücklich machende Definitionen geben wird. Kurz: die neue Technologie ist nicht die Inkarnation des Virtuellen, wie es in der Literatur seit Dekaden vorkommt. Die Definition ist für mich aber die tatsächlich beste, weil sie den Musiker nicht mit &#8220;potenziellen&#8221; Klangkörpern agieren lässt. Zunächst ist dies nur die für mich passendste Definition. Und das ist wahrscheinlich &#8220;as good as it gets&#8221;.</p>
<p>Außerdem braucht es tatsächlich eine Präzisierung, wie genau dieses &#8220;virtuelle X&#8221; verstanden werden will. Fromme hat dies in seinem Artikel auch bemerkt und versucht mit einer Anmerkung, dem prinzipiell wieder entstehenden Realismus entgegenzutreten:</p>
<blockquote><p>Wenn etwas die gleiche tatsächliche Wirksamkeit wie etwas anderes haben muss, um als virtuell bezeichnet werden zu können, dann könnte dies zu der Annahme verleiten, das Virtuelle zeichne sich dadurch aus, dass es nicht &#8220;real&#8221; sei, aber dennoch die gleiche Wirkung habe wie etwas &#8220;Reales&#8221;. Diese Lesart führt meiner Ansicht nach aber in die Irre, denn X fungiert im obigen Zitat als allgemeiner Relationsbegriff und nicht als Platzhalter für einen (im ontologischen Sinne) &#8220;realen&#8221; Gegenstand. (Fromme, Johannes: “Virtuelle Welten und Cyberspace”; in: Gross/Marotzki/Sander (2008): Internet – Bildung – Gemeinschaft, Wiesbaden: VS; S. 182)</p></blockquote>
<p>Direkt anschließend:</p>
<blockquote><p>Der Bezugspunkt X wird nicht einer ursprünglichen Wirklichkeit zugeordnet, sondern kann verschiedenen Erfahrungswelten angehören. Das Virtuelle wird also nicht kategorial von einem Realen abgegrenzt, sondern relational in einem plural gedachten Gefüge von Welten bestimmt. (ebd.)</p></blockquote>
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	</item>
	<item>
		<title>Comment on Definition: Virtuell by Sebastian</title>
		<link>http://www.therestlessmachine.de/?p=471&#038;cpage=1#comment-246</link>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 12:31:19 +0000</pubDate>
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		<description>Schöne Definition, weil sie auch einen theoretischen Pfad von Peirce über Spencer Brown zu Luhmann andeutet, den ich seit längerer Zeit vermute:

Eben die *Wirksamkeit* (&quot;virtus&quot; ist schwer zu übersetzen: Tugend, Leistung - in diesem Kontext würde ich schlicht sagen: das Können) ist notwendige Bedingung der Virtualität; bloße Potentialität kommt ohne virtus aus. 

Aber ist die Definition hinreichend? 

Wie ist das &quot;ist&quot; im ersten Satz gemeint? Ontisch (&quot;die virtuelle Gitarre *ist* keine *wirkliche* Gitarre, besitzt aber ihre Wirksamkeit&quot;)? Vermutlich nicht. Indexikalisch (&quot;die virtuelle Gitarre *gilt* nach geläufigen Konventionen nicht als Gitarre / *ist* keine Gitarre, besitzt aber ihre Wirksamkeit&quot;)? Und was passiert, wenn man statt einzelner Beispiele den Oberbegriff &quot;Instrument&quot; einsetzt? Was ist der tiefere Sinn hinter Luhmanns Zitat, das sich in GdG (S.305) findet: &quot;Es geht bei diesen &quot;transklassischen&quot; Maschinen [im Sinne von Gotthard Günther, Das Bewußtsein der Maschinen. Eine Metaphysik der Kybernetik, Krefeld 1963.] nicht mehr nur um leistungsstarke Instrumente, obwohl sie in Verwendungskontexten so verstanden und eingesetzt werden können, sondern es geht um eine Markierung von Formen, die ein reicheres Unterscheiden und Bezeichnen ermöglichen mit derzeit unabsehbaren Konsequenzen mit derzeit unabsehbaren Konsequenzen für das Kommunikationssystem Gesellschaft.&quot;

Ein reicheres Unterscheiden und Bezeichnen. Das bleibt dunkel. Das &quot;ist&quot; müsste m.E. geklärt werden, es scheint mir in dieser Form noch zu mißverständlich-alteuropäisch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schöne Definition, weil sie auch einen theoretischen Pfad von Peirce über Spencer Brown zu Luhmann andeutet, den ich seit längerer Zeit vermute:</p>
<p>Eben die *Wirksamkeit* (&#8220;virtus&#8221; ist schwer zu übersetzen: Tugend, Leistung &#8211; in diesem Kontext würde ich schlicht sagen: das Können) ist notwendige Bedingung der Virtualität; bloße Potentialität kommt ohne virtus aus. </p>
<p>Aber ist die Definition hinreichend? </p>
<p>Wie ist das &#8220;ist&#8221; im ersten Satz gemeint? Ontisch (&#8220;die virtuelle Gitarre *ist* keine *wirkliche* Gitarre, besitzt aber ihre Wirksamkeit&#8221;)? Vermutlich nicht. Indexikalisch (&#8220;die virtuelle Gitarre *gilt* nach geläufigen Konventionen nicht als Gitarre / *ist* keine Gitarre, besitzt aber ihre Wirksamkeit&#8221;)? Und was passiert, wenn man statt einzelner Beispiele den Oberbegriff &#8220;Instrument&#8221; einsetzt? Was ist der tiefere Sinn hinter Luhmanns Zitat, das sich in GdG (S.305) findet: &#8220;Es geht bei diesen &#8220;transklassischen&#8221; Maschinen [im Sinne von Gotthard Günther, Das Bewußtsein der Maschinen. Eine Metaphysik der Kybernetik, Krefeld 1963.] nicht mehr nur um leistungsstarke Instrumente, obwohl sie in Verwendungskontexten so verstanden und eingesetzt werden können, sondern es geht um eine Markierung von Formen, die ein reicheres Unterscheiden und Bezeichnen ermöglichen mit derzeit unabsehbaren Konsequenzen mit derzeit unabsehbaren Konsequenzen für das Kommunikationssystem Gesellschaft.&#8221;</p>
<p>Ein reicheres Unterscheiden und Bezeichnen. Das bleibt dunkel. Das &#8220;ist&#8221; müsste m.E. geklärt werden, es scheint mir in dieser Form noch zu mißverständlich-alteuropäisch.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on Derealisierungsangst als syllogistischer Fehlschluss by Sebastian</title>
		<link>http://www.therestlessmachine.de/?p=443&#038;cpage=1#comment-244</link>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 20:49:52 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Real life&quot; ist natürlich eine ebenso problematische (Kontast-) Bezeichnung. 

Auf Ebene von Beobachtungen erster Ordnung ist die Rede von der &quot;virtuellen Realität&quot; zunächst ja relativ unproblematisch, weil damit eine Unterscheidung getroffen wird, die sie nur von allem Anderen (dem unmarked space) abgrenzt. Reflexionstheorien (also auch deine) arbeiten jedoch auf Ebene von Beobachtungen zweiter Ordnung - die differenztheoretisch auch als &quot;Vorstellung einer Unterscheidung&quot; bezeichnet werden können.¹ 

Vielleicht ist schon die Bezeichnung als &quot;virtuelle Realität&quot; unglücklich gewählt, weil sie gewissermaßen auf die Semantik des 17. und 18. Jahrhunderts rekurriert, die Realität und Fiktion zu trennen suchte - der Begriff ist &quot;diskursiv vorbelastet&quot; und das erklärt auch das schnelle Ende im syllogistischen Fehlschluss. Nun sollte man aber, wenn man sich schon beschwert, wenigstens funktionale Äquivalente anbieten können. Ich dachte spontan an die Unterscheidung analog/binär, sie ist aber beim zweiten Nachdenken leider nicht hilfreich. Vielleicht kann man hier gemeinsam weiter denken... nur muss dazu vermutlich auch die althergebrachte Bezeichnung aufgegeben werden. Oder?



¹ Die Vorstellung einer Unterscheidung unterscheidet sich insofern vom Getroffensein, als dass sie beide Seiten präsent hält. Natürlich ist auch die Vorstellung einer Unterscheidung gleichzeitig das Treffen einer Unterscheidung - aber eben nicht der Vorgestellten, sondern einer weiteren (das Unterscheiden von Unterscheidungen). Hier wird also auch auf Ebene zweiter Ordnung beobachtet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Real life&#8221; ist natürlich eine ebenso problematische (Kontast-) Bezeichnung. </p>
<p>Auf Ebene von Beobachtungen erster Ordnung ist die Rede von der &#8220;virtuellen Realität&#8221; zunächst ja relativ unproblematisch, weil damit eine Unterscheidung getroffen wird, die sie nur von allem Anderen (dem unmarked space) abgrenzt. Reflexionstheorien (also auch deine) arbeiten jedoch auf Ebene von Beobachtungen zweiter Ordnung &#8211; die differenztheoretisch auch als &#8220;Vorstellung einer Unterscheidung&#8221; bezeichnet werden können.¹ </p>
<p>Vielleicht ist schon die Bezeichnung als &#8220;virtuelle Realität&#8221; unglücklich gewählt, weil sie gewissermaßen auf die Semantik des 17. und 18. Jahrhunderts rekurriert, die Realität und Fiktion zu trennen suchte &#8211; der Begriff ist &#8220;diskursiv vorbelastet&#8221; und das erklärt auch das schnelle Ende im syllogistischen Fehlschluss. Nun sollte man aber, wenn man sich schon beschwert, wenigstens funktionale Äquivalente anbieten können. Ich dachte spontan an die Unterscheidung analog/binär, sie ist aber beim zweiten Nachdenken leider nicht hilfreich. Vielleicht kann man hier gemeinsam weiter denken&#8230; nur muss dazu vermutlich auch die althergebrachte Bezeichnung aufgegeben werden. Oder?</p>
<p>¹ Die Vorstellung einer Unterscheidung unterscheidet sich insofern vom Getroffensein, als dass sie beide Seiten präsent hält. Natürlich ist auch die Vorstellung einer Unterscheidung gleichzeitig das Treffen einer Unterscheidung &#8211; aber eben nicht der Vorgestellten, sondern einer weiteren (das Unterscheiden von Unterscheidungen). Hier wird also auch auf Ebene zweiter Ordnung beobachtet.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on Wann legt ihr denn auf? Gedanken zur Laptopmusikkultur by Sebastian</title>
		<link>http://www.therestlessmachine.de/?p=403&#038;cpage=1#comment-155</link>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 09:42:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.therestlessmachine.de/?p=403#comment-155</guid>
		<description>Wir hatten das ja schon kurz andiskutiert und nichts läge mir ferner, als DJs und »Laptopisten« rigide voneinander zu unterscheiden; nicht umsonst wehrten sich ambitionierte »Turntablisten« vehement gegen das Roy Black-Paradigma, beispielsweise, wenn sie reklamieren, dass ein DJ keine Jukebox sei (vgl. http://www.vinylandmore.de/Galerie-merchandise/Cutcannibalz/JukeboxBlack700.jpg). Sehr wahrscheinlich deutet die Problematik auf eine Frage nach dem Medium des Musizierenden hin - wenn wir das Medium mit Luhmann als losen Elementzusammenhang begreifen, der sich zu festeren Formen kondensieren lässt, dann kann ein es kann nur unter Bedingungen der Formbarkeit als ein solches gelten. Und da lässt sich deine Beobachtung eines graduellen Unterschieds m.E. tatsächlich gut einsortieren: Die Formen mit denen ein DJ hantiert (&quot;Tracks&quot;) stellen rigidere Kopplungen dar als jene, mit denen Björn und du operieren (&quot;Samples&quot;, &quot;Spuren&quot;... whatever. Dabei ist natürlich, sowohl mit Luhmann als auch McLuhan mitgedacht, dass der Inhalt eines Mediums immer ein anderes Medium ist...). 

Auch wenn Orakel nicht gefragt sind: Ich bleibe bei meiner Prognose, dass eure Art &quot;aufzulegen&quot; zukunftsweisend ist - es gibt kein Medium an sich, sondern ein solches immer nur relativ zu einer sich durchsetzenden Form. Je offener das Medium, je mehr »Fluidität« es erlaubt, desto höher die Wahrscheinlichkeit für Überraschung - und damit: Kommunikation.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir hatten das ja schon kurz andiskutiert und nichts läge mir ferner, als DJs und »Laptopisten« rigide voneinander zu unterscheiden; nicht umsonst wehrten sich ambitionierte »Turntablisten« vehement gegen das Roy Black-Paradigma, beispielsweise, wenn sie reklamieren, dass ein DJ keine Jukebox sei (vgl. <a href="http://www.vinylandmore.de/Galerie-merchandise/Cutcannibalz/JukeboxBlack700.jpg)" rel="nofollow">http://www.vinylandmore.de/Galerie-merchandise/Cutcannibalz/JukeboxBlack700.jpg)</a>. Sehr wahrscheinlich deutet die Problematik auf eine Frage nach dem Medium des Musizierenden hin &#8211; wenn wir das Medium mit Luhmann als losen Elementzusammenhang begreifen, der sich zu festeren Formen kondensieren lässt, dann kann ein es kann nur unter Bedingungen der Formbarkeit als ein solches gelten. Und da lässt sich deine Beobachtung eines graduellen Unterschieds m.E. tatsächlich gut einsortieren: Die Formen mit denen ein DJ hantiert (&#8220;Tracks&#8221;) stellen rigidere Kopplungen dar als jene, mit denen Björn und du operieren (&#8220;Samples&#8221;, &#8220;Spuren&#8221;&#8230; whatever. Dabei ist natürlich, sowohl mit Luhmann als auch McLuhan mitgedacht, dass der Inhalt eines Mediums immer ein anderes Medium ist&#8230;). </p>
<p>Auch wenn Orakel nicht gefragt sind: Ich bleibe bei meiner Prognose, dass eure Art &#8220;aufzulegen&#8221; zukunftsweisend ist &#8211; es gibt kein Medium an sich, sondern ein solches immer nur relativ zu einer sich durchsetzenden Form. Je offener das Medium, je mehr »Fluidität« es erlaubt, desto höher die Wahrscheinlichkeit für Überraschung &#8211; und damit: Kommunikation.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on Auf der Suche nach der musikalischen Handlung im Laptop-Konzert by Wann legt ihr denn auf? Gedanken zur Laptopmusikkultur &#124; the restless machine</title>
		<link>http://www.therestlessmachine.de/?p=83&#038;cpage=1#comment-154</link>
		<dc:creator>Wann legt ihr denn auf? Gedanken zur Laptopmusikkultur &#124; the restless machine</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 06:49:01 +0000</pubDate>
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		<description>[...] sich auf das Drücken der Play-Taste und der Einstellung einer dezenten Lautstärke. In einem Artikel über meine Leib- und Magensoftware Ableton Live hatte ich ja schon geschildert, dass die Echtzeit-Beeinflussung von Klangparametern für mich im [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] sich auf das Drücken der Play-Taste und der Einstellung einer dezenten Lautstärke. In einem Artikel über meine Leib- und Magensoftware Ableton Live hatte ich ja schon geschildert, dass die Echtzeit-Beeinflussung von Klangparametern für mich im [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on Von der Erkenntnistheorie zur Medienepistemologie by Sebastian</title>
		<link>http://www.therestlessmachine.de/?p=397&#038;cpage=1#comment-132</link>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 13:42:11 +0000</pubDate>
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		<description>Aye! 

Tut gut, diesen Artikel zu lesen. Ich weiss nicht genau, ob du zum jetzigen Zeitpunkt deiner Diss noch irritationsfreudig bist, aber ich möchte dir ein kurzweiliges (für mich aber sehr inspirierendes) Buch von Michael Giesecke empfehlen, das mediale a prioris sehr anschaulich macht: Von den Mythen der Buchkultur zu den Visionen der Informationsgesellschaft: Trendforschung zur aktuellen Medienökologie.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aye! </p>
<p>Tut gut, diesen Artikel zu lesen. Ich weiss nicht genau, ob du zum jetzigen Zeitpunkt deiner Diss noch irritationsfreudig bist, aber ich möchte dir ein kurzweiliges (für mich aber sehr inspirierendes) Buch von Michael Giesecke empfehlen, das mediale a prioris sehr anschaulich macht: Von den Mythen der Buchkultur zu den Visionen der Informationsgesellschaft: Trendforschung zur aktuellen Medienökologie.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on Was ist ein Medium? by Von der Erkenntnistheorie zur Medienepistemologie &#124; the restless machine</title>
		<link>http://www.therestlessmachine.de/?p=374&#038;cpage=1#comment-131</link>
		<dc:creator>Von der Erkenntnistheorie zur Medienepistemologie &#124; the restless machine</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 08:49:39 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Luhmanns, ausgewichen bin. Bei der Beschäftigung mit dem Medienbegriff &#8211; ich hatte hier Mike Sandbothes dreiteiliges Modell vorgestellt &#8211; aber auch beim Beobachten der Unterscheidung von Medium und Form bei Niklas [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Luhmanns, ausgewichen bin. Bei der Beschäftigung mit dem Medienbegriff &#8211; ich hatte hier Mike Sandbothes dreiteiliges Modell vorgestellt &#8211; aber auch beim Beobachten der Unterscheidung von Medium und Form bei Niklas [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on Etango live in Osnabrück by KULTURTECHNO &#187; the restless machine</title>
		<link>http://www.therestlessmachine.de/?p=395&#038;cpage=1#comment-114</link>
		<dc:creator>KULTURTECHNO &#187; the restless machine</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2009 09:57:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.therestlessmachine.de/?p=395#comment-114</guid>
		<description>[...] hat Arne diesen Samstag ein Konzert, seht [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] hat Arne diesen Samstag ein Konzert, seht [...]</p>
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	</item>
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