Das meint Apple
There should be new rules next week…
Über “10 Rules for Students and Teachers by John Cage”: Dies hier ließ sich über das Cage-Dokument herausfinden, dass kürzlich bei Facebook, Twitter etc. die Runde machte:
Buried in various corners of the web is a beautiful and poignant list titled Some Rules for Students and Teachers, attributed to John Cage, who passed away twenty years ago this week. The list, however, originates from celebrated artist and educator Sister Corita Kent and was created as part of a project for a class she taught in 1967-1968. It was subsequently appropriated as the official art department rules at the college of LA’s Immaculate Heart Convent, her alma mater, but was commonly popularized by Cage, whom the tenth rule cites directly.
via brainpickings, nach freundlichem Hinweis von Dr. Julia Schröder
10 Rules for students and teachers by John Cage
Snapshots II mit Impro-Set Gustavo Gomes/ Arne Bense
Performativität und Medialität Populärer Kulturen
Endlich draußen: Marcus S. Kleiner, Thomas Wilke (Hrsg.): Performativität und Medialität Populärer Kulturen – Theorien, Ästhetiken, Praktiken. Mit Artikeln von Malte Pelleter (»Chop that record up!« Zum Sampling als performative Medienpraxis) und Rolf Großmann (303, MPC, A/D. Popmusik und die Ästhetik digitaler Gestaltung).
Technologietag 2012: epOs Verlag und #openaccess
Gestern war “Technologietag” in Osnabrück. Unser epOs Verlag präsentierte sich dort - nebenan der Stand des Zentrums für Informationsmanagement und virtuelle Lehre der Uni Osnabrück virtUOS. Wir gehörten sicherlich zu den am wenigsten frequentierten Ständen. Dass Roboter, die eigenständig Blumen gießen können, für das Publikum interessanter sind als ein Verlag für musikwissenschaftliche Literatur oder ein System zur Aufzeichnung und öffentlichen Zugänglichkeit von Seminaren und Vorlesungen, ist klar. Ich will auch gar nicht jammern, sondern nur kurz für einen Verlag, der die Zeichen der Zeit früh erkannt hat und open access seit Jahren propagiert, Werbung machen (zur aktuellen Debatte um Verlage, Publikationen und #openaccess bitte bei Sebastian weiterlesen). Nur pdfs kann man leider noch nicht direkt kaufen…
Was will epOs?
Wissenschaftliche Information wird von Wissenschaftlern produziert und sollte möglichst kostengünstig und ökonomisch für die Wissenschaft genutzt werden können. epOs-Music stellt Publikationen über Musik preisgünstig, schnell und global im Internet zur Verfügung. Gebühren und Buchpreise dienen lediglich zur Deckung der Kosten, die durch Produktion, Bearbeitung, Wartung, Service und Versand entstehen.
Zum Beispiel eine unserer neuesten Publikationen: Heiko Wandler: Technologie und Sound in der Pop- und Rockmusik. Bald auch komplett online einsehbar…
Vorschlag für einen default CD-Aufdruck
Müsste man heutzutage (oder immer schon? vgl. Vinyl-Diskurs) auf CD-Rohlinge und verkaufte CDs drucken: Die Musik auf dieser Compact Disc wurde in ihrer Qualität massiv reduziert. Um Fehler dieser Reduktion zu vermeiden, wurde dem Signal Rauschen beigemischt (Dithering).
(Kommentar im #tzk bei @sms2sms)
CD can reveal limitations of the source tape…?
#Medienwandel
“The music on this Compact Disc was originally recorded on analog equipment. The sound of the original recording ist reproduced here with utmost accuracy. Because of its high resolution, however, the Compact Disc can reveal the limitations of the source tape.”

Heute ist 16bit/44.1kHz die Limitierung. Trotzdem irgendwie anrührend.
See further details at you local record store…
Lehrauftrag an der Leuphana Universität Lüneburg im WS12/13
Im kommenden Semester gebe ich ein Seminar an der Leuphana Universität Lüneburg.
Musikalische Kulturen des Virtuellen – Virtual Auditory Cultures
Donnerstags (14-tägig), 12:15 – 16:00
Elektronische Klangerzeugungsverfahren haben im Bereich der Musikinstrumente Veränderungen herbeigeführt, die traditionelle Systematiken – etwa mit ihrer Orientierung an schwingenden, klingenden Bestandteilen – als nicht mehr zeitgemäß erscheinen lassen. Wenn also physikalische Umstände der Klangerzeugung nicht mehr als Ausgangspunkt einer Systematik ins Feld geführt werden können, (wie) kann dann überhaupt ein systematischer Überblick – eine Instrumentenkunde der Computergesellschaft – gelingen?
Die virtuellen Formen des Digitalen Mediums, virtuelle Studiotechnik und Instrumente, sind Gegenstand aktueller Musikproduktionsverfahren, so viel erscheint klar. Wie jedoch ist die lebhafte und ebenfalls nahezu unüberschaubare Kultur musikalischer Interfaces, die im Bereich der Klangsteuerung ebenfalls neue Wege geht, hier einzuordnen? Offenbar sind Klangerzeugung und Klangsteuerung zwar entkoppelt, beide bleiben im Forschungsfeld jedoch virulent.
Im Seminar sollen verschiedene neuartige Instrumenten-Designs und vor allem die ästhetischen Strategien, die hinter diesen Designs stehen und sich irgendwo im Spannungsfeld von Klangerzeugung und Klangsteuerung bewegen, vorgestellt und untersucht werden.




